Inklusion findet nicht nur in der inhaltlichen Gestaltung von Vorträgen auf Workshops, Panels und Konferenzen statt, sondern auch in der konkreten Ausgestaltung von Präsentationen, Übungen und Q&A‑Session. Dozierende und Moderator*innen müssen einen Balanceakt bewältigen zwischen der Vermittlung von Inhalten und der gleichberechtigten Zulassung bzw. Ermutigung von Gesprächsbeiträgen.
Schwierigkeiten entstehen dabei häufig durch den ggf. ungewohnten Gesprächsmodus (one-to-many bzw. many-to-many) sowie unterschiedliche Konversationsmuster der Teilnehmenden im Publikum – seien es ein besonders dominantes Redeverhalten oder starke Zurückhaltung. Außerdem müssen altbewährtes Reden (Sprichwörter) oder Materialnutzung überdacht werden, um zeitgemäß und inklusiv zu sein (Bsp.: Teilnehmende anstatt Damen und Herren).
Ziel: Wir besprechen mit Ihnen typische Gesprächsverhalten und zeigen auf, wie Sie mit der Heterogenität im Publikum umgehen können, um eine inklusive Lehre und Moderation gekonnt zu implementieren.